Jürgen Pähler wird neuer Leiter des Studieninstituts Ruhr

Jürgen Pähler und Institutsvorsteher Christian Uhr. Foto: Stadt Dortmund/Roland Gorecki.
Jürgen Pähler und Institutsvorsteher Christian Uhr.
Foto: Stadt Dortmund/Roland Gorecki.

Ab Februar steht das Studieninstitut Ruhr für kommunale Verwaltung unter neuer Leitung: Jürgen Pähler, bisher in einer führenden Position im Personalamt der Stadt Dortmund tätig, wechselt zum 01.02.2021 als Direktor zum Studieninstitut.

Jürgen Pähler hat selber 15 Jahre am Institut gelehrt und freut sich nun auf neue Herausforderungen: "Ich bin seit 19 Jahren im Personal- und Organisationsamt der Stadt Dortmund in Führungsposition tätig, mit dem Schwerpunkt Finanzen. In diesem Zuge habe ich viele Neuorganisationsprozesse und auch Digitalisierungsprozesse gestaltet. Diese Erkenntnisse kann ich hier, in Kombination mit meiner Lehrerfahrung, einbringen."
 
Christian Uhr, Personaldezernent der Stadt Dortmund und Institutsvorsteher, freut sich, Jürgen Pähler als neue Institutsleitung begrüßen zu dürfen: "Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit. Jürgen Pähler kennt nicht nur das originäre Personalgeschäft, sondern hat auch jahrelange Lehrerfahrung. Dieser Mix prädestiniert ihn für diese Stelle: Die Leitungsposition am Institut ist wie ein Heimspiel für ihn."
 
Jürgen Pähler weiß bereits, welche drei Schwerpunkte er als Institutsleitung setzen wird: Digitalisierung, Lehrkräftegewinn und Öffentlichkeitsarbeit. So habe die Digitalisierung am Institut durch Corona bereits einen Schub erhalten, aus Jürgen Pählers Sicht habe sie aber noch weiteres Ausbaupotenzial: "Gerade im Bereich E-Learning können wir uns noch besser aufstellen. Wir nutzen hier Zoom und Moodle, aber der Verbalaustausch zwischen Dozent*innen und Lernenden sollte noch erweitert werden."Ein weiteres Anliegen Jürgen Pählers ist es, weitere Dozent:innen zu finden, um den zunehmenden Lehrbedarf zu bewältigen. Christian Uhr dazu: "Neben Dortmund haben auch andere Städte steigende Auszubildendenzahlen, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken. Damit steigt der Bedarf nach Lehrplätzen und das spüren wir hier auch am Institut."
 
Die meisten Dozent:innen sind dabei nebenamtlich tätige Kolleg:innen der Stadt Dortmund wie auch aus anderen Partnerkommunen. "Für die gilt es, in Zeiten der Arbeitsverdichtung, neue Anreize zu finden", erklärt Jürgen Pähler, um den steigenden Bedarf zu bewältigen. Trotz der hohen Nachfrage, könnte das Institut aus Jürgen Pählers Sicht noch bekannter sein. Daher möchte er als Leitung auch die Öffentlichkeitsarbeit des Instituts weiter vorantreiben. Dafür plant er etwa kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen, gerne auch mit weiteren städtischen Partner:innen.